“Mit Bible Belt (engl. für Bibelgürtel) wird eine Gegend in den Vereinigten Staaten von Amerika bezeichnet, wo Religion ein integraler Bestandteil der Kultur ist. Hochburg des Bibelgürtels sind die Südstaaten.” So weit die Wikipedia Erklärung. Ich selbst bin gerade in Lexington, Kentucky. Während dieser Staat geographisch zum Midwest gezählt wird, wird KY von den meisten Amerikaner als ein “South State” bezeichnet.
Anders als ich es in Bayern empfinde sind hier auch viele junge Menschen gläubig. Die Familie bei der ich derzeit wohne ist katholisch. Jeden Sonntag besuchen Sie die Kirche, danach wird ein oder zwei Stunden in einem “Bible Circle” diskutiert. Das machen aber nur die Eltern. Die Tochter ist zwar auch katholisch und gläubig, sie besucht jedoch immer Samstag Abend die protestantische Kirche ihres Cousins. Klingt anders und kompliziert – ist es aber nicht unbedingt…
Jugendliche haben hier viel mehr die Chance Ihre eigene Kirche und Ihren eigenen Glauben zu finden. Kirchen gibt es hier jede Menge, alleine auf dem Weg Richtung “downtown” habe ich 25 gezählt. Fuer Europäer mögen manche religiösen Einstellungen zwar prüde wirken – junge Südstaaten Amerikaner sind aber meist stolz auf Ihren Glauben und besuchen Ihre “eigene” Kirche und Ihren dortigen Freundeskreis einmal pro Woche oder öfter. Obwohl man nicht sagen kann, das alle jungen Menschen hier so denken…
Für mich ist es aber auf jeden Fall eine interessante Erfahrung.
Seit kurzem hat die Kategorie Religion einige neue Artikel in seinem Sortiment. Neben Ikonen und Devotionalien gibt es nun unter anderem auch Statuen und Figuren sowie Gebetsbücher zu erwerben. Auch Beutel, die sich neben religiösen auch für alltägliche Anlässe eignen, sowie Kreuze gibt es ab jetzt im Shop.
In unserem Shop haben wir uns besonders auf das Christentum spezialisiert, doch auch Zubehör für das Judentum oder den Islam finden Sie im Onlineshop. Unser Angebot an Kirchenzubehör wird stetig erweitert und wir hoffen Sie bald wieder über neue religiöse Produkte in unserer Kategorie Religion informieren zu können!
Als Devotionalie (lat. devotio – Hingabe, Ehrfurcht) wird ein Gegenstand bezeichnet, der meist der religiösen Andacht dient. Als Devotionalgegenstände werden z. B. Kruzifixe, Kreuze, Rosenkränze, Heiligenfiguren, Ikonen, Andachtsbilder, Weihwasserbecken und Medaillen mit religiösen Motiven bezeichnet.
Starker Devotionalienhandel wird an Wallfahrtsorten auf der ganzen Welt betrieben. Devotionalien dienen somit auch als religiöses Gegenstück zum Souvenir; als Andenken, das man von einer religiösen Pilgerreise mit nach Hause bringt.
Bei den Katholiken ist das Devotionalienwesen eine außerliturgische Fortsetzung der Sakramentalien. Oft wird daher in der katholischen Kirche für eine Devotionalie der kirchliche Segen erbeten.
Der Protestantismus steht Devotionalien traditionell ablehnend gegenüber bzw. sie nehmen keine so starke Rolle wie im Katholizismus ein.
Gelegentlich (und oft ironisch) werden auch Fanartikel wie Schals und Fahnen Devotionalien genannt. Dies entspricht jedoch keineswegs der traditionellen Bedeutung einer Devotionalie.
Wenige Jahre nach dem heftig umstrittenen Kopftuchverbot für muslimische Schülerinnen erwägt Frankreich, das Tragen von Gesichtsschleiern in der Öffentlichkeit grundsätzlich zu verbieten.
Unter dem Eindruck einer zunehmenden Verbreitung der Burkas (Verhüllung des Körpers und des Gesichts durch einen schwarzen Schleier und ein Gesichtsgitter) und Nikabs haben rund 60 Abgeordnete vorgeschlagen, das Phänomen und die Motivation ihrer Trägerinnen untersuchen zu lassen. Die Regierung ist in der Frage gespalten. Auch die Muslimorganisationen sind sich uneins.
Islamforscher weisen darauf hin, dass Musliminnen die Ganzkörperkleidung in der Regel freiwillig aus ihrem tiefen Glauben heraus tragen. Unter ihnen seien viele vom Christentum konvertierte Französinnen.
In seinem Gruss an eine in Rom tagende Konferenz von Religionsführern aus aller Welt, erinnerte der deutsche Papst die Teilnehmer des bevorstehenden G8-Gipfels an die Würdigung der Religionen in der Gesellschaft. An dem interreligiösen Treffen im Vorfeld der G8-Runde nahmen rund 80 Vertreter aus verschiedenen Weltreligionen wie Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus und anderen Glaubensrichtungen teil. Die Regierungschefs der G8 werden vom 8. bis 10. Juli im mittelitalienischen L’Aquila tagen. Die Stadt, die vor nicht langer Zeit Opfer eines starken Erdbebens geworden ist, wurde extra ausgewählt. Die Regierungschefs der G8 wollen damit ihrwe Verbundenheit und ihr Beileid mit den Opfern ausdrücken.
Zu der zweitägigen Begegnung der aus aller Welt stammenden Religionsvertreter hatten die Italienische Bischofskonferenz und das Aussenministerium in Rom eingeladen.
Die Regierenden, so der Papst auf seiner heutigen Generalaudienz, sollten sich von den Religionen an ihre Pflicht erinnern lassen, ihr Handeln am Gemeinwohl auszurichten.
Ob die Vertreter der stärksten Wirtschaftsunionen sich den päpstlichen Ratschlag zu Herzen nehmen werden? Wer weiß; in der Praxis lässt sich Wirtschaft und Gemeinwohl jedoch meist nur sehr schlecht vereinen.
Nach eigenem Verständnis ist die Al-Nur-Moschee in Berlin-Neukölln ein Hort des Friedens, ein Anlaufpunkt für gläubige Muslime. Man sei stets bemüht, “ein friedliches Zusammenleben zu erreichen”; so steht es auf der Homepage. Am Samstag soll deswegen auch wieder ein Vortrag in der Moschee gehalten werden. Titel: “Islam, die missverstandene Religion”. Redner: Dr. Bilal Philips und Pierre Vogel. Die beiden reisen im Rahmen einer “Deutschlandtour” und halten dabei vier Vorträge. Gestern Stuttgart; die nächsten Tage sind Dortmund, Hannover und eben Berlin an der Reihe. Das Problem dabei ist, dass die beiden urspünglich vorgesehenen Redner bereits Bekannte des Verfassungsschutzes sind.
Der gebürtige Jamaikaner Philips zählt seit vielen Jahren im Internet und als Vortragreisender zu den Scharfmachern der Salafisten, einer florierenden islamistischen Gruppierung. Ihre Ideologie deckt sich nach Auffassung des Berliner Verfassungsschutzes nahezu mit der des Terrornetzwerks El Kaida. Nach Philips Meinung verdienen Homosexuelle die Todesstrafe.
Auch der zweite Redner, Pierre Vogel alias “Abu Hamza”, kann nicht unbedingt Friedensengel bezeichnet werden. Der 30-Jährige aus Frechen gilt Verfassungsschützern als einer der einflussreichsten Konvertiten im Land. Vor allem auf Internetseiten schüre er regelmäßig antichristliche Ressentiments und rechtfertige schon mal die Zwangsverheiratung von Neunjährigen.
Aus der Moschee selbst war am Donnerstag keine Stellungnahme zu erhalten.
Aus Protest gegen die Öffnung eines öffentlichen Parkplatzes in Jerusalem am heiligen Sabbath haben tausende ultraorthodoxer Juden sich gewaltsame Auseinandersetzungen mit der dortigen Polizei geliefert. Nach der jüdischen Religionstradition ist das Autofahren am Sabbath verboten.
Die Öffnung des Parkplatzes wird von dem Teil der Juden die extrem religiös leben als Verletzung des Status quo zwischen säkularen und religiösen Juden in Jerusalem sowie als Provokation gesehen. Laut dem israelische Polizeisprecher Mickey Rosenfeld seien die Ordnungskräfte mit Steinen und Flaschen beworfen und Mülleimer in Brand gesetzt worden. Nun müsse eine interne Beratung über das Verhalten am kommenden Wochenende abgehalten werden.
Einer der Anführer der ultraorthodoxen Gemeinde in Jerusalem Yoelish Kroiz meinte, sollte es weitere Verstöße gegen den Sabbath geben, sei ein „Sommer der Kriege“ in der Stadt zu erwarten.
Seit dem Wochenende können Internetnutzer im theokratischen Staat Iran das soziale Netz Facebook nicht mehr aufrufen. Das Angebot wurde im Vorfeld der anstehenden Präsidentenwahl am 12.Juni 2009 von der Regierung gesperrt. Laut US-Nachrichtensender CNN erhielten Nutzer, die die Seite aufriefen, eine Meldung auf Farsi, dass “Zugang zu dieser Seite nicht möglich” sei. Der dezeitige Präsident Mahmud Ahmadinedschad startet damit Maßnahmen gegen seine politischen Gegner. Vor allem das Team des Bewerbers Mir Hussein Mussawi nutzte Facebook, um Wähler direkt anzusprechen. Über Facebook seien in letzter Zeit verstärkt Mussawis Reden verbreitet worden und hätten breiten Anklang in der Bevölkerung gefunden, so einer der Organisatoren von Mussawis Internetwahlkampf. Mehr als 5.000 Mitglieder hat Mussawei bei Facebook. Allein letzten Samstag waren 20.000 Anhänger in ein Teheraner Stadion zu einer Wahlkampfveranstaltung Mussawis gekommen.
Anscheinend war dies auch den Behörden klar geworden: Kurz nach Ende der Veranstaltung war der Zugang zu Facebookaccounts nicht mehr zugänglich.”Die Regierung will alle freien Diskussionen über die Wahl verhindern”, so der schiitische Geistliche Mohammad Ali Abtahi. Da freie Diskussionen in den Medien nicht möglich seien, wichen die Menschen auf Facebook aus, erzählt Abtahi. “Facebook ist eine der wenigen unabhängigen Quellen, die die iranischen Jugendlichen zur Kommunikation nutzen können.”
Auch Facebook selbst kritisierte die Sperrung. Es bleibt abzuwarten ob sich die Geistlichen und die Regierung dem Druck der westlichen Welt beugen werden und dadurch eine demokratischere Wahl möglich sein wird. Vor nicht langer Zeit machte Irans Präsident bereits durch unangebrachte Äußerungen, auf der Anti-Rassismus-Konferenz, auf sich aufmerksam.
Ein Rosenkranz ist eine Perlenschnur, die als Zählkette für das vielgliedrige Rosenkranzgebet dient. Bereits seit dem frühen Mittelalter beten Christen mit einem Rosenkranz. Den Rosenkranz, so wie er uns heute geläufig ist, hat laut der Legende der heilige Dominikus in einer Marienerscheinung empfangen. Gepflegt wird das Rosenkranzgebet vor allem in der katholischen Kirche. In der evangelischen Kirche hingegen hat er nie so eine starke Bedeutung erlangt, wie bei den Katholiken. Aber auch in der anglikanischen und der orthodoxen Kirche sind Gebetsketten gebräuchlich.
Rosenkränze eignen sich als ideale Geschenke. Egal ob zum modischen Gebrauch oder als religiöses Geschenk zur Kommunion. Bei Danto finden sie eine Auswahl an Rosenkränzen. Sie haben einen bestimmten Wunsch? Kontaktieren sie uns, wir stehen gerne beratend zur Seite.
Seit letzten Freitag ist Papst Benedikt XVI auf Nah-Ost-Reise. Kann der Papst zu einem Dialog zwischen den Religionen beitragen?
Am 8. Mai startete das Oberhaupt der katholischen Kirche seine Reise mit einem Besuch des jordanischen Königspaares. Am nächsten Tag besuchte er die Moses Basilika auf dem Berg Nebo und hatte ein Treffen mit bekannten muslimischen Gebetsführern. Nachdem er am 10.Mai die Taufstelle Jesu besucht hatte ging es am nächsten Tag weiter Richtung Jerusalem. Mit dem israelischen Präsidenten Peres hielt er ein angeregtes Gespräch und stattete der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vashem einen Besuch ab. Nachdem er am 12.Mai an der Klagemauer im langen stillen Gebet verweilte, hielt der Papst eine Heilige Messe in einem Flüchtlingslager in Bethlehem am 13.Mai.
Stets betonte der Papst man müsse die Freundschaft zwischen den Religionen stärken und sich gegenseitig akzeptieren. Allgemein wird die Reise des Papstes als eine positive Vermittlung zwischen Christen, Muslimen und Juden angesehen.

