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Seit letzten Freitag ist Papst Benedikt XVI auf Nah-Ost-Reise. Kann der Papst zu einem Dialog zwischen den Religionen beitragen?
Am 8. Mai startete das Oberhaupt der katholischen Kirche seine Reise mit einem Besuch des jordanischen Königspaares. Am nächsten Tag besuchte er die Moses Basilika auf dem Berg Nebo und hatte ein Treffen mit bekannten muslimischen Gebetsführern. Nachdem er am 10.Mai die Taufstelle Jesu besucht hatte ging es am nächsten Tag weiter Richtung Jerusalem. Mit dem israelischen Präsidenten Peres hielt er ein angeregtes Gespräch und stattete der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vashem einen Besuch ab. Nachdem er am 12.Mai an der Klagemauer im langen stillen Gebet verweilte, hielt der Papst eine Heilige Messe in einem Flüchtlingslager in Bethlehem am 13.Mai.
Stets betonte der Papst man müsse die Freundschaft zwischen den Religionen stärken und sich gegenseitig akzeptieren. Allgemein wird die Reise des Papstes als eine positive Vermittlung zwischen Christen, Muslimen und Juden angesehen.

