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Aus Protest gegen die Öffnung eines öffentlichen Parkplatzes in Jerusalem am heiligen Sabbath haben tausende ultraorthodoxer Juden sich gewaltsame Auseinandersetzungen mit der dortigen Polizei geliefert. Nach der jüdischen Religionstradition ist das Autofahren am Sabbath verboten.
Die Öffnung des Parkplatzes wird von dem Teil der Juden die extrem religiös leben als Verletzung des Status quo zwischen säkularen und religiösen Juden in Jerusalem sowie als Provokation gesehen. Laut dem israelische Polizeisprecher Mickey Rosenfeld seien die Ordnungskräfte mit Steinen und Flaschen beworfen und Mülleimer in Brand gesetzt worden. Nun müsse eine interne Beratung über das Verhalten am kommenden Wochenende abgehalten werden.
Einer der Anführer der ultraorthodoxen Gemeinde in Jerusalem Yoelish Kroiz meinte, sollte es weitere Verstöße gegen den Sabbath geben, sei ein „Sommer der Kriege“ in der Stadt zu erwarten.

